Helene Keller & Helga Madera

Samstag, 03.10.2026 | 19:00 Uhr – Donnerstag, 22.10.2026 | 19:00 Uhr

> INNEN & AUSSEN<
Malerei, Keramik und Installationen
ERÖFFNUNG am Samstag um 19 Uhr

Frau mit grauer Strickjacke und Lächeln im Porträt
Helga Madera

Mit der Werkserie structures widmet sich Helga Madera den verborgenen Ordnungen, die unsere gebaute und natürliche Umwelt prägen. Ausgehend von architektonischen Erfahrungen entwickelt sie eine Bildsprache, in der Struktur nicht starrverstanden wird, sondern als lebendiges System aus Schichtung, Verdichtung und Transformation.

helgamadera.com | hzm@gmx.at

Frau vor abstrakter Strickwandgestaltung
Helene Keller

Inspiriert von neuesten Erkenntnissen der Biologie, übersetzt Helene Keller die dynamischen Prozesse des Lebens frei und assoziativ in eine eigenständige keramische Formensprache. So entstehen abstrakte künstlerische Interpretationen biologischer Prozesse, welche die Formen des Lebens sinnlich erfahrbar machen.

helenekeller.com | helene.keller@cni.at

Die gemeinsame Ausstellung der Malerin Helga Madera und der Keramikerin Helene Keller bringt zwei eigenständige künstlerische Positionen in einen vielschichtigen Dialog. Während Helga Madera in ihren Gemälden verborgenen Ordnungen architektonischer und landschaftlicher Räume nachspürt, richtet Helene Keller ihren Blick auf die Strukturen und Prozesse des Lebendigen.

Die Werkserie Structures untersucht das Verhältnis von Ordnung und Bewegung. Ausgehend von ihrem architektonischen Denken entwickelt Helga Madera Bildräume, in denen spontane, flüssige Spuren auf bewusst gesetzte Linien und Flächen treffen. Der Bildaufbau entsteht in zahlreichen Schichten und mit unterschiedlichen Materialien. Spuren werden überlagert, verdichtet und neu geordnet. Aus dem intuitiven Gestus entwickelt sich eine komplexe Komposition, in der Transparenz, Fläche und Linie ein dynamisches Gefüge bilden. Structures versteht Struktur als offenen Prozess: Aus Bewegung und Zufall formt sich allmählich Ordnung, die zugleich in Bewegung bleibt.

Helene Kellers keramische Skulpturen und Installationen, die alle eigens für diese Ausstellung angefertigt wurden, entstehen aus ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit den dynamischen Prozessen des Lebens. Inspiriert von neuesten Erkenntnissen der Biologie beschäftigt sie sich mit grundlegenden Strukturen und Prinzipien des Lebendigen und der Frage, wie aus einfachen Prozessen komplexe Formen und Ordnungen entstehen. Diese übersetzt sie frei und assoziativ in eine eigenständige keramische Formensprache, die innere Bilder und Gefühle ausdrückt. So entstehen abstrakte Interpretationen biologischer Prozesse, welche die Organisationsformen des Lebens sinnlich erfahrbar machen.

In der Gegenüberstellung der Arbeiten treffen zwei unterschiedliche künstlerische Perspektiven aufeinander, die neue Bezüge zwischen den Werken entstehen lassen. Zwischen Fläche und Volumen, gebauter und natürlicher Umwelt entfaltet sich so das Spannungsfeld von „INNEN & AUSSEN“, und mit ihm die unterschiedlichen Wege, auf denen beide Künstlerinnen ihrer Wahrnehmung der Welt Ausdruck verleihen.

So entsteht eine Ausstellung, in der ein lebendiger Dialog zwischen konstruktivem und organischem Denken spürbar wird und die präsentierten Werke aus Malerei und Skulptur in eine formale und auch inhaltliche Resonanz treten.

Das Publikum ist herzlich dazu eingeladen, sich auf die Werke der beiden Künstlerinnen einzulassen und dabei das feine Beziehungsgeflecht von Mensch, Natur und gestalteter Umwelt zu entdecken.

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